Zurück zur Projektseite

Verband der Funkamateure
in Telekommunikation und Post e.V.
OV Bremen Z-02


Mehr Informationen zum Logbuchprogramm CLLOG

Auf dieser Seite erfahren Sie noch einiges mehr zu CLLOG. Die Seite ist daher in mehrere Abschnitte geteilt. Orientieren Sie sich am besten am folgenden Inhaltsverzeichnis.


Inhalt


Historie

(von DF7BE)

Der Wunsch, meine QSO-Daten mit einem Computer zu verwalten, keimte schon Ende der 70er Jahre auf. Für diesen Zweck benötigte man zu dieser Zeit noch Computer, die einen ganzen Raum füllten und zudem für einen Durchschnittsstudenten unerschwinglich waren.
Ende 1992 erwarb ich direkt vom Autor DK8AT das Program "DAS LOG" Version 1.08d. Nach einem kurzen Test begann ich sofort, alle meine QSO-Daten ab 11.12.1973 zu erfassen. Das Programm erwies sich für meine Zwecke als gut brauchbar. Da ich mich aber inzwischen beruflich mit Computern befasse, wollte ich dann doch lieber eine eigene Lösung bauen. (neben dem homemade RIG auch das homemade-Logbuchprogramm !) Zuvor hatte ich als regelmäßiger Teilnehmer der Bremer Nachtfuchsjagd das Programm FUCHSLOG fertiggestellt, welches in diesem Jahr erstmalig zum Einsatz kam. Es wurden einige Vorversuche in gängigen Programmiersprachen (BASIC, PASCAL C ) gemacht, die allerdings zeigten, daß eine solche Anwendung großen Programmieraufwand erfordert (z.B. um Index-Dateien zu erzeugen).
Im Trend fallender Softwarepreise erwarb ich das System CA-Clipper zu einem sensationell günstigen Preis. Schon nach 2 Monaten und nur mit dem Laptop im Zug wurde das erste brauchbare Ergebnis erzielt. Das war Anfang 1999. Kurze Zeit später habe ich dann meine Daten damit weiterbearbeitet. Einige OM's aus unserem OV haben die BETA-Versionen gestestet, sogar einer hat seine gesamten QSO's mehrerer Jahrzehnte mit CLLOG nacherfaßt.
Wir präsentieren hiermit der Allgemeinheit ein recht ausgefeiltes Programm. Es gibt noch einiges zu tun, denn einige Nachfragen auf etlichen Internet-Seiten zeigen auf, daß es viele Logbuchprogramme gibt, zumeist sind sie Shareware oder lizenzpflichtig. Weitere Programme sind sogar frei, jedoch kein anderes deutsches Programm hat den Quellcode dabei.


Ergänzende Erläuterungen

CLLOG ist ein sogenanntes "Open Source Projekt". Der Quellcode wird zu den Bedingungen der "GNU General Public License" veröffentlicht. Dieses schafft die rechtliche Sicherheit, daß dieses Programm weiterhin öffentlich bleiben kann. Davon profitiert insbesondere der Anwender, da er das Programm kostenlos erwerben kann. Der folgende Text liegt den Programmen bei und erläutert vorab kurz die Bedingungen:

Alle zum Programmkomplex "CLLOG" gehörenden Programme, Module und Komponenten sind freie Software und unterliegen der "GNU General Public License". Jeder kann diese unter den Bedingungen der GNU General Public License, wie von der Free Software Foundation herausgegeben, weitergeben und/oder modifizieren, entweder unter der Version 2 der Lizenz oder jeder späteren Version.

Die Veröffentlichung dieser Programme erfolgt in der Hoffnung, daß es allen von Nutzen sein wird, aber OHNE JEDE GEWÄHRLEISTUNG - sogar ohne die implizite Gewährleistung der MARKTREIFE oder EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK.

Details finden Sie in der GNU General Public License. Eine Kopie der GNU General Public License erhalten Sie im Internet unter www.gnu.de , www.gnu.org oder schriftlich bei der Free Software Foundation Inc., 675 Mass Ave, Cambridge, MA 021139, USA.

Eine nicht offizelle Übersetzung der GNU General Public License finden Sie im Internet unter http://www.gnu.de (den Abschnitt GPL auswählen). Die verbindliche Originalversion in Englisch heißt hier "GPL.TXT" und sollte diesem Programm beiliegen.

Ausdrücklicher Haftungsausschluß
____________________________________

OHNE JEGLICHE GEWÄHRLEISTUNG

(siehe auch GNU General Public License )

Die Software wird so ausgeliefert WIE SIE IST und wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und getestet. Trotzdem kann eine einwandfreie Funktion auf allen möglichen Rechnerkonfigurationen nicht gewährleistet werden. Die Autoren des Programmes schließen jede Haftung für mittelbare oder unmittelbare Schäden aus, die durch Nutzung der Programme entstehen. Das volle Risiko bezüglich Qualität und Leistungsfähigkeit liegt bei Ihnen. Sollten sich die Programme als fehlerhaft herausstellen, liegen die Kosten für den notwendigen Service, Reparatur oder Korrektheit bei Ihnen. In keinem Falle ist irgendein Copyright-Inhaber oder irgendein Dritter, der die Software wie in der Lizenz erlaubt modifiziert oder verbreitet hat, Ihnen gegenüber für irgendwelche Schäden haftbar, einschließlich jeglicher allgemeiner oder spezieller Schäden, Schäden durch Seiteneffekte (Nebenwirkungen) oder Folgeschäden, die aus der Benutzung der Software oder Unbenutzbarkeit der Software folgen (einschließlich - aber nicht beschränkt auf - Datenverluste, fehlerhafte Verarbeitung von Daten, Verluste, die von Ihnen oder anderen getragen werden müssen, oder dem Unvermögens der Software, mit irgendwelchen anderen Programmen zusammenzuarbeiten), selbst wenn ein Copyright-Inhaber oder Dritter über die Möglichkeit solcher Schäden unterrichtet worden war.

Weiterhin kann nicht garantiert werden, daß die verwendeten Programme je nach nationaler Rechtslage frei von Schutzrechten anderer sind.

Die Dateien enthalten möglicherweise urheber- , patent- und markenrechtlich geschützte Firmen- und Markennamen sowie Produktbezeichnungen verschiedener Soft- und Hardwarehersteller.


Bemerkungen zum Leistungsumfang

Die "eierlegende Wollmilchsau" ist CLLOG zu Anfang gerade nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Einsicht in andere Logbuchprogramme zeigt das immer wieder. In erster Linie war es nicht vorgesehen, ein Contestprogramm zu schreiben.
Wir hoffen daher, zu Beginn des Projektes für aktive Contester diese Lücke durch Importe aus gängigen Contestprogrammen (z.B. QW) zu schließen. In unserem OV gibt es keine Contester. Wer also hauptsächlich seine QSO's loggen und QSL-Karten verwalten b.z.w. ausdrucken möchte, der findet in der aktuellen Version von CLLOG alle notwendigen Leistungsmerkmale vor. Auch eine Rundenverwaltung ist schon vorhanden.
Diplominteressierten wird die Filterfunktion ans Herz gelegt. Schreiben Sie für jedes Diplom eine eigene Filterdatei. Lesen Sie dazu die Dokumentation CLLOG.TXT im CLLOG-Basispaket durch.

Ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht

Wenn wir alle Lasten der Programmentwicklung auf viele Programmierer verteilen, werden neue Leistungsmerkmale in CLLOG viel schneller fertig. Deshalb freuen wir und über jeden OM, der sich an diesem Projekt beteiligt. Es kann jeder OM an diesem Projekt mitarbeiten, eine Mitgliedschaft in Z-02 oder dem VFDB e.V. ist nicht erforderlich. Wichtig ist nur der Spaß an der Sache.

Da gäbe es verschiedene Aufgaben (die nicht alle etwas mit Programmierung zu tun haben):

  • Pflege der DOK- und DXCC-Dateien
  • aktiver Contester als Berater für den Programmierer
  • Co-Autor für die Webseiten
  • Operator für einen Server mit Versionsverwaltung (RCS)
  • Beta-Tester
  • Integrationsverantwortlicher

Bei Interesse bitte melden. Auch vorübergehende Tätigkeit bringt das Projekt voran.

Wir wollen versuchen, Wege zu finden, während der Programmentwicklung die Kommunkation und den Austausch der fertigen Programm-Module über Packet-Radio zu ermöglichen. So ist die Beteiligung auch ohne Internet-Anschluß machbar und zudem auch kostengünstiger.


Was könnte noch realisiert werden

Im folgenden Abschnitt haben wir zusammengefaßt, was noch realsiert werden könnte. Zuerst die Features, die wir zunächst planen:

  • Stationsverwaltung (Antenne/Gerät)
  • Zeitgemäße Pulldown-Menues
  • erweiterte Auswertungen (Bänderstatus, Diplome u.s.w.)
  • Statistiken
  • variables Contestmodul

Für die spätere Zukunft sind folgende Erweiterungen denkbar:

  • Betriebsartenwahl nach Bandplan
  • Tippfehlerkorrektur
  • QSL mit Datum buchen
  • alternative Präfixe
  • Logausdruck A4 quer
  • Mauseinbindung
  • Anbindung QSL-Manager-Datei von DF6EX
  • Anbindung Int. CALLBOOK-CD ab 1996
  • Anbindung DL-CALLBOOK (DARC-Verlag)
  • Anbindung QRZ-CD
  • Transceiver auslesen (CAT-Schnittstelle)
  • Landkarten (Strahlendiagramm, Großfeldgrafik)
  • PR-Anschluß (PR-Monitor / DX-Cluster u.s.w.)
  • Windows-Version 3.11/95/98/NT/2000
  • LINUX-Version (mit Harbour kompiliert)
  • LINUX-Version (X-Windows/KDE)

Bisher veröffentliche Versionen

Mit den Versionsangaben halten wir uns, wie bei den meisten Programmen der Free Software Foundation üblich, an die folgende Regel:

x.y.z

dabei bedeuten:

x: kennzeichnet die Basisversion
y: einen Stand an Funktionalität
z: Fehlerbeseitigungen und kleine Funktionserweiterungen

Hierbei hat sich eingebürgert, dass ungerade Versionsangaben von "z" stabile Releases darstellen, gerade Zahlen aber sogenannte Entwicklerversionen, deren Stabilät noch nicht richtig gewährleistet werden kann.
Auch wir wollen dieses Prinzip einhalten.

Und nun die Tabelle mit den Versionen, wobei die neueste Version an erster Stelle steht:

Version Datum Bemerkung
1.0.2beta1 26.01.2002 DIG-Datenbanken, Schnelleingabemodus und weiteres.
1.0.1 18.03.2001 Stabilisierte Version, erste Variante für Linux
1.0.0 26.04.2000 Erstausgabe


Tipps und Tricks , FAQ

Immer wieder auftretende Fragen (FAQ) wurden hier gesammelt. Wenn etwas unklar ist, was andere Anwender und uns interessieren könnte, bitte mailen.



Frage:
Nach dem Download der beiden Pakete (dem Binaries Paket und dem Basispaket) kann ich das Programm auf dem Rechner entpacken, aber beim Ausführen von "log" bekomme ich immer die Meldung "Not enough memory".

Antwort:
Clipper-Programme wie CLLOG benötigen neben dem konventionellen DOS Speicher, dessen natürliche Grenze bei 640KByte liegt, den sogenannten EMS-Speicher. Hierbei handelte es sich in der Vergangenheit um eine reine Hardwarelösung, bei heutigen Rechnern wird dieser Speicher vom Treiber EMM386.exe emuliert.
Windows 95 und neuere Versionen haben ihn direkt implementiert, bei Windows 3.x und DOS muss der Aufruf in den Systmdateien CONFIG.SYS b.z.w. AUTOEXEC.BAT richtig eingestellt werden.
In der Datei "CLLOG.TXT" wird im Abschnitt 7 : "Der erste Start" unter der Überschift "Platz für das Programm schaffen" ein Beispiel vorgestellt. Hier gibt es dazu noch weitere Beschreibungen.

Frage:
Habe leider ein Problem.
In der Position S...Stationsdaten lassen sich keine anderen Daten aufnehmen. Das Programm lässt sich nicht öffnen. Somit erhalte ich beim Ausdruck immer nur TRX: FT290RII ANT:HB9CV , wie kann ich das ändern?

Antwort:
Der Dialog S .. Stationsdaten ist zur Zeit noch "ein Prototyp" und noch nicht aktiviert. Für spätere Versionen will ich den Teil mit Leben füllen.
Nun zum QSL-Druck: Lese noch mal genau die Dateien MANUAL.TXT und CLLOG.TXT durch. Da ist von Labels die Rede. Vor dem QSL Ausdruck wird ja der Name einer *.LBL Datei zur Anzeige ausgewählt.
Diese Dateien lassen sich mit dem extra Labeleditor bearbeiten, der heisst LBLEDIT.EXE (kann jederzeit in einem weiteren DOS-Fenster aufgerufen werden). In der Auslieferung sind ein paar *.LBL-Dateien enthalten, die kopiert und / oder dann den entprechenden persönlichen Gegebenheiten angepasst werden können. (Ein Label hat bis zu 16 frei editierbare Zeilen) Ich mache das noch zur Zeit so, daß ich für jede Stationskonfiguration (also RIG & Antenne) eine eigene *.LBL-Datei anlege (als Kopie eines gewünschten Entwurfes). Je nach dem, welche Kombination ich gerade benutze, wähle ich nach dem Ausdruck mit F2 eine passende Datei aus.





Zurück zur Homepage von Z02