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Verband der Funkamateure
in Telekommunikation und Post e.V.
OV Bremen Z-02


LINUX-Hinweise für CLLOG

Für die Benutzung von CLLOG auf LINUX haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • Der FlagShip-Kompiler (nicht mehr unterstützt) ,kommerziell
  • Eine DOS-Emulation (Open Source)
  • CLIP aus Russland (Open Source), noch nicht getestet
  • Mit Harbour (Open Source), hier beschrieben


CLLOG mit Harbour
Harbour ist ebenso wie Clip aus Russland ein Clipper-kompatibler Open-Source Kompiler (Projektseite: http://www.harbour-project.org/).
Harbour ist für viele Platformen verfügbar und arbeitet als Pre-Compiler, der C-Quellcode (zum Beispiel für den gcc) erzeugt und entsprechende spezielle Bibliotheken beistellt. Zur Zeit hat Harbour einen hohen Reifegrad erreicht und steht kurz vor der 100%igen Verwendbarkeit für CLLOG. Der Dank gilt daher den Programmierern, die viel Freizeit in das Projekt stecken.

Testkonfiguration

  • Pentium 1 GHz mit 250 Gbyte Festplatte und 512 MByte-Hauptspeicher
  • Ubuntu-LINUX 8.10
  • Harbour 2.1.x (beta)

Download:
Laden Sie nur das CLLOG-Basispaket herunter. Auf Linux benötigen Sie das Programm "unzip", um das CLLOG-Archiv unter Linux auszupacken. Wenn es nicht in Ihrer Distribution enthalten ist, so gibt eine aktuelle Suchmaschine meistens schnell Auskunft darüber, wo man "unzip" bekommt.

Installation:
Im ZIP-Archiv ist die Textdatei "LINUX.TXT" enhalten, in der Sie alle Schritte der Installation aufgezeigt bekommen. Lesen Sie diese Datei genau durch. Mit einem Texteditor (vi oder nedit) muss in einigen CLLOG-Textdateien geringfügig geändert werden, bevor CLLOG kompiliert werden kann.
Die Installation erfordert einige manuelle Schritte, in Zukunft werden wir die Durchführung durch ein Skript erleichtern.

Einschränkungen:

Eine für Harbour angepasste Version ist gerade in Arbeit !

CLLOG läuft ohne grosse Probleme stabil. Alle Funktionen sind nutzbar. Da noch einige Fehler im Kompiler vorhanden sind, sind Darstellungsprobleme zu erwarten. Das Drucken wurde auch noch nicht gestestet, da Auf einige Unterschiede gegenüber der DOS-Version muss aber noch hingewiesen werden:

  • Da aktuelle LINUX-Distributionen als Codeseite UTF-8 verwenden, ein Clipper-Programm aber intern die DOS-Zeichensätze CP431 oder CP850 (für deutsche Sprachunterstützung) verwenden, enthält CLLOG demnächst einige spezielle Funktionen zur Umwandlung.
  • Drucken: LINUX verwendet intern Post-Skript. Unter Verwendung eines externen Konverters (lj2ps oder epsonps) kann ein alter Druckerstandard nach Post-Skript umgewandelt werden.
  • Memos bearbeiten: Funktionen für Memo-Bearbeitung sind von den Harbour-Programmieren noch nicht ganz fertiggestellt.
  • Groß- und Kleinschreibung ist unter LINUX bei Dateinamen zu beachten. Dieses wurde bei der Erstellung des Quellcodes beachtet, wobei generell Kleinschreibung verwendet wird.

An diesen Problemen wird noch gearbeitet.

Übernahme der DOS-Datenbestände:
Falls Sie bisher CLLOG für DOS verwendet haben, können die folgenden Dateien (bei FTP:binär) bei identischer CLLOG-Version ohne Probleme übernommen werden:
- *.DBF (Datenbanken)
- *.DBT (zugehörige Memo-Datenbanken)
- *.LBL (Etikettenformate "LABELS")
- *.MEM (Konfgurationseinstellungen)
- *.FRM (Listenformatdateien "REPORTS")
Beenden Sie CLLOG, wenn Sie die Dateien in das Arbeitsverzeichnis von CLLOG kopieren. Löschen Sie alle Indexdateien mit "rm *.idx", bevor CLLOG neu gestartet wird. Diese werden automatisch neu erstellt.

Drucker
Beachten Sie, dass Drucker unter UNIX anders konfiguriert werden. Entsprechende Hinweise sind in den Textdateien "LINUX.TXT" und "MANUAL.TXT" zu finden.



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